Wann beginnt man mit Windelfrei?

Hier findet Ihr ein gutes Interview mit der Schweizer Buchautorin Rita Messmer:

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Doch aus unserer Sicht – Erfahrungen und Studienlage – schließt sich das Lernfenster nicht nach 3 Monaten. Geht man in den ersten Monaten nicht auf die Signale seines Babys ein, werden diese weniger oder verschwinden ganz. Man kann sie aber durch bewusste Ausscheidungskommunikation im Laufe der Zeit dem Kind wieder entlocken.
Windelfrei kann man zu jeder Zeit anfangen – egal ab Geburt, nach einigen Lebenswochen oder gar nach dem ersten Geburtstag.

Es lohnt sich!

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3 Gedanken zu „Wann beginnt man mit Windelfrei?

  1. Hallo. Ich bin gerade total verunsichert worden, da ich mit dem Jugendamt bezügl. Tagesmutter und abhalten gesprochen habe. Dieser Herr hat mir ein total schlechtes Gewissen eingeredet, da er meinte, ich schade meinem Kind damit nur, und abhalten würde zu Zwangsstörung in der Zukunft führen. Das man heutzutage dem Kind solange die Windel anlässt, bis es eben selber aufs Klo gehen will. Es gebe auch genug Literatur darüber. Ich konnte nur so argumetieren, dass ich das als Elternteil wohl selber entscheiden kann, wie ich mein Kind erziehe und das ich auch Literatur über die Windelfrei Methode gelesen hätte.
    Gibt es hier denn Eltern, die schon ältere Kinder haben, die abgehalten wurden und da irgendwelche Nachteile bzw Störung berichten zu haben?
    Der Typ hat mich gerade echt fertig gemacht, und lässt mich jetzt zweifeln, ob ich alles falsch mache. Obwohl ich bisher in meinem Umfeld nur positive Rückmeldungen und Bewundern dafür bekommen habe…
    freue mich über Rückmeldungen. Liebe Grüsse Uschi

  2. Liebe Uschi, lass dich nicht verunsichern. Der Typ hat vermutlich das ZWangs-Töpfchentrainig aus der DDR im Kopf gehabt. Unser Kind geht zur Tagesmutter und sie macht sogar windelfrei mit, so weit er es zulässt. Anfangs lief es bei ihr viel besser als zu Hause. (Außer Haus sind die Kleinen ja immer vorbildlich.) Inzwischen hat er gesehen, dass die Kinder dort alle in die Windel machen und will deshalb auch. Jetzt ist er zu Hause tagsüber komplett trocken und seit Wochen nahezu komplett unfallfrei, dafür wird er jetzt bei der Tagesmutter Vollzeit gewickelt. Das haben wir so nicht gewollt und das lag auch nciht an der Tagesmutter, sondern das war einzig und allein seine eigene freie Entscheidung. – Und in diesem Sinne bin ich mit dieser Variante durchaus zufreiden. Lieber wäre mir natürlich, er hätte sich anders entschieden. Aber ich respektiere seine Entscheidung, so wie ich zu Hause sein Bedürfnis respektiere, das Töpfchen statt der Windel zu benutzen. (nächste Woche wird er 2)
    Liebe Grüße, Katharina

  3. Liebe Uschi, ich fühle mich schon ziemlich normal obwohl meine Mutter mit mir Windelfrei gemacht hat… welche Zwangsstörung habe ich denn, laut dem Herren, angeblich? 😉

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