Montags-Mantra: Mantre deine Passwörter

Heute mal ein Montags-Mantra-Tipp für das Eltern-Unterbewusstsein.
Denn die Frage ist eigentlich nicht, was gute „Mantren“ für uns wären, denn was grundsätzlich förderlich fürs Familienleben ist, das wissen wir ja alle irgendwie, oder? Aber wie kriegen wir das ins Unterbewusstsein? Man kann natürlich Post-its an Spiegel heften, Zettel an Türen oder Parenting-Cards an Ablufthauben. Zusätzlich gibt es aber noch eine sehr wirksame Methode, die ich als Ex-Computersicherheits-Journalistin hier gerne vorstellen will:

Macht euer wichtigstes Mantra zum Passwort.

Das geht ganz einfach.

Wenn euer wichtigstes Mantra zum Beispiel ist: „Diskutiere nicht mit einem müden Kind“. Dann ist das entsprechende Passwort aus den Anfangsbuchstaben dieses Satzes gebildet: „DnmemK“ und wenn ihr ganz gut sein wollt, hängt ihr noch eine Zahl an, zum Beispiel ein Datum, das ihr nicht vergessen wollt: „DnmemK148“

Das ist ein vernünftiges Passwort, denn es beinhaltet Groß- und Kleinbuchstaben, mehr als 6 Zeichen sowie Zahlen und das in absolut hirnrissiger Reihenfolge. Außer, wenn man den Satz dahinter kennt. Den ihr euch jedes Mal, wenn ihr das Passwort eingeben müsst, aufsagt – ein Gruß an euer Unterbewusstsein.

Das könnt ihr mit jedem Mantra machen. „Druck erzeugt Gegendruck“ ergibt dann (weil es ja mehr als drei Zeichen sein sollen) zum Beispiel: „DezGd2012“ (Druck Er-Zeugt Gegen-Druck 2012).

Oder „Einfach mal die Windeln weglassen“ wird zu „EmdWw1481977“ (Mantra plus ein Geburtsdatum).

VORSICHT: Wenn ihr kein Mantra nehmt, sondern eine Vidsion, dann muss etwas sein, dass ihr haben oder tun wollt. Ich hatte mal ein Passwort mit „Alles wird gut“ – das ist doof, weil das Unterbewusstsein dann speichert: „Aha, es IST also nicht gut, GUT ist also erst in der ZUKUNFT“ – doofe Info. Formuliert die Dinge so, als seien sie schon so, wie sie sein sollen, wenn ihr eine Vision formuliert. „Ich lebe an einem wunderschönen Ort 2012“ ist also effektiver als „Ich will mal ein großes Haus haben 2015“ :). Und dann seid vorsichtig, was ihr euch wünscht! Mein letztes Passwort beinhaltete sowas wie: „Artgerecht rockt die Welt“ und jetzt entwickelt sich das Projekt wie wild und ich komm kaum nach ;).

Vom Mantra abgesehen, sichert ihr mit diesem Tipp, dass ihr vernünftig sichere Passwörter habt, die man sich zudem gut merken kann. (mein Facebook-Account z.B. ist letztens gerade gehackt worden, es lohnt sich also, es den Leuten zumindest so schwer wie möglich zu machen).

weitere Mantras:
alle – hier. Einzelne: Lass Dir helfen , Atme, esse, lebe, Tanze!, Jedes Kind ist anders, Mach Sitz!, Loslassen, Weiterratmen, Jeden Tag a bissle, Wasch Dich!, Habe ein Fertigessen, Tue es jetzt!, Dannistdashaltso.de, Routine ehren, Schau nicht auf den Baum!, Reffe! Jetzt!, Prioritäten-Liste, Erst das Wichtige…, Kind, Du bist nicht schuld, , Nichts ist weicher und stärker als Wasser, Diskutiere nicht mit einem müden Kind, Diskutiere nicht mit einem hungrigen Kind.)

0 Gedanken zu „Montags-Mantra: Mantre deine Passwörter

  1. Nachdem jemand offensichtlich die Tage versucht hat, mein gmx account zu hacken, habe ich Deinen Vorschlag gleich mal angenommen und meine Passwörter geändert. Vielen Dank für die Anregung. Mal sehen ob die tägliche Eingabe meiner Passwörter einen positiven Einfluss auf meine Geduld haben.

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