Probier’s einfach aus!

Ihr lieben, lieben Blog-Leserinnen! Ihr seid sooo klasse. Es sind schon mehr als eine Handvoll Erfahrungsberichte in meinem eMail-Postfach gelandet. Ich werde nun immer mittwochs einen Eurer Berichte online stellen…

Helga war die Erste, die mir den ausgefüllten Fragebogen zurückschickte… Hier kommt ihr Windelfrei-Erfahrungsbericht:

Wie bist Du zu Windelfrei gekommen?

Noch bevor ich mit meiner Tochter schwanger war, hab ich Anfang 2009 in einer österreichischen Tageszeitung einen Bericht über Windelfrei mit einem Interview mit Lini Lindmayer gelesen und war damals schon davon fasziniert. Als ich dann mit meiner Tochter schwanger war (geboren Juni 2010) ist das Thema zwar wieder durch meinen Kopf gespukt, ich hab mich damals aber einfach nicht getraut und sie dann mit Stoffwindeln gewickelt (auch eher ungewöhnlich). Als ich dann mit meinem Sohn schwanger war, hab ich 4 Wochen vor der Geburt mit einer Windelfrei-praktizierenden Mutter gesprochen und wieder drüber nachgedacht. Ich hab mir dann noch schnell das Buch „Windelfrei?! So geht’s“ von Lini Lindmayer gekauft und dann beschlossen, es einfach zu versuchen.

Wie alt war dein Kind, als Du mit Windelfrei angefangen hast?
3 Tage (mein Sohn ist jetzt etwas mehr als 4 Monate alt)  Wie viele Windeln hast Du vorher pro Tag verbraucht (Durchschnitt)? 7 bis 8, weiß das aber nicht mehr so genau.

Wie viele Windeln verbrauchst Du derzeit?
2 an guten Windelfrei-Tagen. Wenn wir viel Auswärts sind oder es nicht so gut klappt, mehr.

Nutzt Du auch andere Backups?
Wenn wir daheim sind, hat er eine gefaltete Mullwindel um, die ich mit dem zugemachten Body „fixiere“ (also sowas wie ein Moko mini), wenn wir unterwegs sind oder in der Nacht, wickle ich mit Mullwindel/PUL-Überhose. WWW verwende ich sehr selten.

Hattet/habt ihr Probleme mit Wundsein?
Schon zweimal: im Alter von ca. 3 Wochen einige Tage lang und von ca 6. bis 9. Lebenswoche (in dieser Zeit hat er ca. 6 bis 8 Mal am Tag Minimengen gekackt, ll irgendeine Umstellungsgeschichte?) Seitdem nie wieder.

Welche Standardsituationen probierst Du aus?
nach dem Aufwachen JA
beim Stillen Manchmal
nach dem Stillen Manchmal
andere: JA, bevor ich ihn ins Tragetuch setze, wenn wir nach Hause kommen und ich ihn aus dem Tragetuch nehme.

Wann klappt es am besten?

Zur Zeit in der Nacht; unter tags, wenn ich daheim bin und wenig nebenbei mache bzw. wenig Stress habe.

Wie viele Minuten (circa) hast du Zeit, um dein Kind abzuhalten (wenn es z.B. gerade aufgewacht ist oder wenn es Zeichen gibt)?

Ca. 2 min  Was benutzt ihr als Töpfchen, wenn ihr eines benutzt? Asiatopf oder alten Kunststoffblumentopf in etwa der gleichen Größe.

Wie schätzt Du die Arbeitsbelastung ein?
Je nachdem, wie gut es klappt. Wenn’s gut klappt, eindeutig weniger, Lulu ist schnell entsorgt, großes Geschäft mit zwei Blättern Klopapier weggewischt. An schlechten Tagen mehr. Was mehr „Arbeit“ macht: man muss aufmerksamer sein. Insgesamt würd ich sagen, gleich bis sogar weniger Arbeit.

Hat sich in deiner Kindes-Wahrnehmung etwas verändert, seit ihr Windelfrei macht und was?

Ich bin einfach aufmerksamer meinem Sohn gegenüber, bzw, weiß, dass raunzen und quengeln auch heissen kann: „Ich muss ganz dringend einmal!“

Hast Du einen heißen Tipp für Windelfrei-Mütter in der gleichen Situation?
Wenn Windelfrei dich anspricht, probier’s einfach aus. Beim ersten Kind ist es sicher einfacher, weil man da seine Aufmerksamkeit nicht teilen muss.

Vielen Dank nochmal an dieser Stelle für Deinen Bericht!


Wer möchte auch gerne seine Windelfrei-Erfahrung mit uns teilen? Dann bitte hier entlang: Interviewfragebogen – Windelfrei-Erfahrungsbericht

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