Babyzeichenliste

Aus gegebenem Anlaß nochmal die Zeichen, die Babies so von sich geben und an denen man merken kann, dass sie mal müssen. To be continued.


Babyzeichenliste:

– Stillunlust: Ihr Baby dockt beim Stillen heftig an- und ab, will nicht trinken, obwohl es Hunger habe müßte

– Unruhe: Ihr Baby wälzt sich nachts trotz Stillen unruhig hin und her

– Grimassen: Ihr Baby verzieht auf eine bestimmte Art das Gesicht
– Spannung: Ihr Baby spannt ganzen Körper oder einzelne Muskeln an
– Stimmungswechsel: Ihr Baby wird pötzlich quengelig
– Stimmungwechsel: Ihr Baby hält plötzlich beim Spielen oder Brabbeln inne
– Zappeln: Ihr Baby zappelt, will aus dem Tragetuch heraus
– Michael-Jackson-Griff: Ihr Baby greift sich in den Schritt, klopft darauf, zieht daran
– Zeichen: Ihr Baby starrt in Richtung Toilettenplatz
– Zeichen: Ihr Baby macht einen Akündigungspups vor dem Stuhlgang
– Zeichen: Ihr Baby macht das Toilettenzeichen
– Intuition: Sie haben ihr Baby auf dem Arm und spüren plötzlich nasse Wärme, als hätte es Sie schon angepinkelt, aber alles ist noch trocken

8 Gedanken zu „Babyzeichenliste

    1. Christina, da mein erstes Kind noch im Bauch darauf wartet, dass ich mit windelfrei starte, kann ich nur von MEINEN Erfahrungen berichten. Wenn ich mir das Pinkeln lange angehalten habe, dann kriege ich auch so ein Fröstel-Schütteln. Sehr plötzlich, ohne Vorwarnung, aber als Ermahnung, jetzt WIRKLICH mal zu gehen, bevor es ein kleines Unglück gibt. Ich könnte mir vorstellen, dass sowas auch beim Baby passiert, wenn es sehr lange mit etwas Spannendem beschäftigt ist und deshalb unbewusst viel zu viel angehalten hat.

  1. Meine Tochter ist jetzt 11 Monate, läuft seit zwei Wochen und spielt munteres Zeichen-Memory. Manchmal ist es Klatschen („bitte-bitte“), dann wieder Aufstehen und zur Toilette marschieren, manchmal Hinsetzen mit „Michael-Jackson-Griff“ oder auch ein erstauntes „A-hh!“ mit großen Augen. Oder sie wirft beim Essen plötzlich alles vom Stühlchen. Oder, oder, oder. Alle diese Kommunikationsversuche können aber natürlich auch alles mögliche andere bedeuten.

    Wir sind also gerade im Stadium „Kommunikation ist, wenn ich meiner Mutter bedeute, dass ich Hunger habe, und mein Papa trägt mich dann aufs Klo – “

    An manchen Tagen und Nächten treffen wir kaum ein Pipi, weil Eltern und Kind abgelenkt, Zeichen missdeutet, harntreibende Gurken gegessen, etc. Und an manchen Tagen und Nächten sind alle Windeln trocken und das Auf-die-Toilette-Gehen war den ganzen Tage für alle Beteiligten total selbstverständlich.

    Schön ist es aber letztlich an allen Tagen. Ingrid Bauer schreibt, glaube ich, in ihrem Buch „das Wichtigste ist: es ist ein Vergnügen!“ Das kann ich immer wieder nur unterschreiben, auch beim Wischen, beim Waschen, beim Wickeln.

    Claudia, Kopf hoch – schon es zu tun (wenn auch nicht immer mit Erfolg) macht den Unterschied!

  2. ach, christina, das kenn ich!!
    mensch, das wird sofort ausprobiert. meine kleine (4,5 monate) hat dieses „frösteln“ öfters mal, aber ich hab es nie als pinke-signal gewertet!
    vielen dank für den tip, beim nächsten „schütteln“ bin ich mit der schüssel am start.

    da ich beginnend mit dem neuen jahr wieder mit windelfrei angefangen habe und mich zaghaft herantaste, lese ich nun mal einige alte blogeinträge durch – und siehe da, es ist immer was brauchbares dabei 🙂

    sind ja erst ein paar tage windelfrei unterwegs, aber die situationen in denen ich abhalte werden häufiger und häufiger…

    und es macht SPAß!
    ende letzten jahres war ich noch frustriert und habe aufgegeben, weil ich dachte, dass windelfrei für uns (alleinerziehend) einfach zu stressig ist. aber jetzt….

    DAS LEBEN IST SO SCHÖN, WENN DAS KIND IN EIN TÖPFCHEN PINKELT! 🙂

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