Windelfrei – so haben wir angefangen

Durch Mails, Facebook und Gespräche höre ich immer wieder heraus, dass der Anfang von Windelfrei das Schwerste ist. In meinen Kursen sitzen häufig Mamas, die um 12:30 Uhr sagen: „Ich bin sehr skeptisch, wie soll das denn gehen?“ und um 14:30 sagen sie „Wow, wenn das SO EINFACH ist, dann fange ich sofort an!“ :).

Aber wie fängt man an? Für Spätstarter habe ich das mal hier zusammengestellt.

Für Neulinge, also Kinder unter 4 Monaten, fängt man ganz einfach an, besonders jetzt im Sommer: Windeln weg. Das Kind – am besten nachmittags, in ein paar ruhigen Stunden beobachten und schauen:

Wie oft macht es? Wie schnell nach schlafen oder stillen?
Welche Signale sehe ich, bevor es macht?

Anschließend habt ihr ein Gefühl dafür, wie das aussieht, bevor euer Kind sich entleert. Und könnt es dann abhalten, wenn ihr glaubt, dass es wieder soweit ist.

Abhalten geht so: Kind in Ruhe ausziehen (sie warten!), es an den Abhalte-Ort bringen (oder den Abhalte-Ort, also eine Schüssel, Topf o.ä. zum Kind), dann das Kind in eine gute Abhalteposition bringen (bei Topffit gucken oder bei Unsicherhiet in meinen nächsten Kurs kommen, da zeige ich anatomisch gute Positionen für Babys verschiedener Altersklassen), dann einen Signallaut machen und los geht’s!

Ein wenig aufpassen muss man, wenn man versucht, auf Signale des Kinder zu reagieren – manche Mütter werden ganz verrückt, weil sie in jeder Regung des Kindes ein Signal sehen (so wie ich, hihi) , es ständig abhalten und dann beide irgendwann genervt sind. Timing ist da schon einfacher – einfach das Kind nach dem Schlafen IMMER abhalten (AUCH und besonders, wenn es im Tuch oder in der Trage aufgewacht ist!), dann habt ihr schonmal 3-6 Fälle am Tag, an denen ihr beide das Abhalten üben, euch motivieren und das Gefühl des Loslassens mit dem Signallaut verbinden könnt. Timing ist auch ideal, um nach einer Pause wieder anzufangen.

Wenn sie dann älter sind, kann man es wieder beim Hingucken merken (Griff in den Schritt, Verziehen in eine bestimmte Ecke, Trippeln, versonnener Blick etc.)

Nachts ist es nochmal einfacher so geht’s. Alle Babys werden unruhig und machen nachts vor allem beim Stillen, nur ganz, ganz wenige machen es im Tiefschlaf. Unsere Nachtlogistik hier im Detail. Nachts geht aber nur, wenn Energie dafür da ist – sonst lasst es besser.

Dann gibt es natürlich viele Sondersituationen – unterwegs, bei Krankheit, Pausen, Streiks, auf Reisen mit 18 Monats-Kind, Reisen mit Baby….dazu findet ihr hier viel im Blog und im Detail erkläre ich das alles dann im nächsten Kurs am 21. August im Veganz (Interessiert? Ihr könnt euch direkt hier anmelden).

Und wenn es euch mal stresst und überhaupt nicht läuft – denkt immer daran: Das macht nix. Denn Attachment Parenting funktioniert nichtund Windelfrei ist kein Super-Mutter-Test.

0 Gedanken zu „Windelfrei – so haben wir angefangen

  1. von Conny

    „Ah, ich kann das nur bestätigen! Ich fing (halbherzig) mit 8-9 Monaten an. Habe mich total gestresst.
    Nach einem Workshop mit Nicola kam der Durchbruch: Wir sind, zumindest zu Hause, windelfrei!
    Und ja, es IST einfach!!!
    Abhalten nach Timing klappt super, morgens haben wir trockene Windeln und seit ein paar Tagen zeigt meine Tochter aufs Tröpfchen bzw Klo wenn sie muss! Und das mit knapp 11Monaten!
    WF macht total Spaß und fühlt sich „richtig“ an!
    Ach ja, und ich muss deutlich weniger Windeln waschen 😉
    Connie“

  2. Mhmmm… Ich hätte auch soo gerne eins von Nicolas Seminaren besucht. Reale Unterstützung und Austausch ohne PC klingt toll! Aber Berlin ist so weit weg…

    Ich habe mich mit Windelfrei ziemlich fertig gemacht und das Kind auch. Allerdings habe ich auch nie Signale gesehen und meine Intuition hat in der ersten Zeit gar nicht funktioniert. Mittlerweile kann er ganz gut Zeichen geben (wenn er will) und es ist Sommer (Nakidei-Zeit). Das hilft enorm, denn ich finde Pfützen wischen einfach angenehmer als Wäsche waschen und Windeln wechseln.
    Wir sind nie wirklich WindelFREI gewesen, wenn er eine Hose anhat, dann auch immer ein Back-up (Wollhöschen mit Baumwolleinlage). Manchmal hat es geklappt, meist eher nicht. Und trotzdem – um die Kurve zum Anfangen zu kriegen – würde ich es immer wieder machen. Jetzt wo er älter (15 Monate) ist, kann ich gut beobachten, dass er ein Gefühl für seine Ausscheidungen hat und sie mitteilt wenn er Lust hat. Ich finde das alleine war es wert! Außerdem hatten wir zwar jede Menge nasse Back-ups und doch ist das große Geschäft meist in der Badewanne gelandet. Das alleine wäre es auch wert gewesen! Dazu kommt, dass ich ihn heute (meistens) bitten kann: „Versuch’s doch mal oder drück noch mal, ich glaub da kommt noch was“. Das hebt die Erfolgsquote enorm und das finde ich für sein Alter auch prima. Noch ein Punkt der es definitiv wert war! Außerdem sagt er total niedlich Bescheid wenn eine Pfütze entstanden ist. Dann kommt er zu mir zeigt auf den Boden und sagt: Da! Dann sage ich: „Hast du Pippi gemacht?“ Er nickt und führt mich äußerst stolz zur Pfütze. Er hat also genau verstanden worum es geht. (Wobei ich das auch schon von Windelmüttern gehört habe, dass Kinder in den Schritt greifen o.ä. um anzuzeigen das das Geschäft passiert ist). Und schlussendlich habe ich eine andere Einstellung bekommen: Für mich ist es unvorstellbar mein Kind in Windeln zu wickeln und Ausscheidungen generell betrachte ich bedeutend lässiger- Oh Pippi – ja genau Pippi nicht mehr und nicht weniger. Das war es auch wert!

    So sieht unsere Erfolgsbilanz aus, obwohl wir situativ häufig nicht erfolgreich waren. ;-). Mit dieser Erfahrung würde ich aus heutiger Sicht das Thema deutlich entspannter angehen. Wie gesagt bei uns hat es nie gut funktioniert, wir hatten viel nasse Wäsche und keine erkennbaren Zeichen. Heute würde ich mehr warten. Wenn ich denke : Er muss doch, jetzt gleich – bestimmt! Ja, dann muss er halt. Ausziehen und warten wenn es mit dem Abhalten nicht klappt. Nicht gerade im Bett ohne Unterlage schmusen oder toben, sondern irgendwohin gehen wo’s nicht schlimm ist oder z.B. beim Stillen eine Mullwindel um den Po klemmen. Ich war völlig fixiert auf’s Abhalten, das würde ich heute lockerer sehen. Wenn es eine Reaktion hervorruft (kommentieren, schnell vom Körper weghalten o.ä.), dann wird es auch vom Kind bemerkt – glaube ich.

    Heute würde ich Windelfrei machen im Sinne von: Wir grenzen Ausscheidungen nicht aus unserem Blickfeld aus, sondern behandeln sie wie andere Bedürfnisse auch. Wir geben unserem Kind die Möglichkeit sich zu entleeren oder eben in Stoffsachen zu spüren, da passiert was oder kommentieren das Ganze. Vor allem wenn man keine reale Unterstützung hat (in Form eines Vorbilds, Kurses etc.), dann ist meiner Meinung nach das Wichtigste entspannt zu bleiben. Ich hatte immer Angst, dass er es verlernen könnte, nicht lernen könnte usw. – das hat uns total gestresst und die Angst war umsonst. Er weiß heute genau worum es geht, obwohl wenig geklappt hat.

    Mein Fazit: Werden Ausscheidungen als Grundbedürfnisse in den Blick genommen und nicht permanent via WWW ignoriert, dann kann es nur positiv für alle sein. Anfangen lohnt sich – Stress nicht!

    PS: Nachts hat es bei uns nie geklappt. *Seufz* Ich hätte eben doch ein Seminar machen sollen…

  3. Bei uns läuft Windelfrei seit einem Jahr. Da war sie 3 Monate alt. Ich habe Deinen Blog gelesen und sofort angefangen. Es hat geklappt. Tags und Nachts. Manchmal war es irgendwie stressig. Immer hinterher sein, ob das Kind jetzt Zeichen gibt oder nicht. Dann wieder richtig toll. Shoppen ohne Windel, nur mit Backup in der Abhaltehose und dann Pipi ins Tupperdoserl im Kofferraum 🙂
    JETZT geht GAR NICHTS mehr. Sie ist jetzt 15 Monate alt, hat ihren eigenen Kopf und macht wohin und wann sie will. Ich sehe das sie muss, setze sie auf das Topferl, sie steht auf, rennt weg und macht versteckt irgendwo ihr Geschäft. Mittlerweile habe ich mich dran gewöhnt. Vielleicht ändert sie ihr Verhalten ja noch… in die sauberere Variante 🙂 Zumindest nachts meldet sie sich manchmal. Dann ist die Windel trocken und sie macht Pipi ins Topferl, aber auch nur bei meinem Mann 🙂
    Danke Nicola für Dein Windelfrei-Engagement!!!!!! Falls es noch ein Kind gibt, wird es auch windelfrei sein.

    1. Liebe Lottimama,

      toll, dass du so entspannt bist und ich kann Dir versichern – das hört wieder auf. Hatten wir hier auch, in ähnlichem Alter. Vor einigen Monaten fing Madame an, leise still und heimlich große Geschäfte in eine bestimmte Ecke zu machen. Nix mit Zeichen oder Abhalten oder so. Na, super, dachte ich. Aber ich ließ sie gewähren, legte in jene Ecke mal probeweise eine Stoffwindel oder stellte den Topf hin und ansonsten achtete ich darauf, wenn sie dorthin ging, dass ich ihr vorher wenigstens alles auszog und dann zum Wischen nachging. Und es änderte sich wieder. Ich sagte ihr immer: „Du hast… gemacht. Bitte mach das hier…“ und ab ins Bad. Lächeln. Wischen. Waschen. Hat nicht lange gedauert – jetzt ist sie 18 Monate und quasi „durch“ :).

      Nica

  4. Wir haben mit 3 Wochen angefangen und waren dann zumindest zu Hause immer Windelfrei. Da ich aber keine gute Intuition habe, gab es und gibt es noch immer staendig Pannen. Kaka hatten wir aber relativ fix im Griff und nachts waren wir auch schnell sauber. Wir haben ein Schaffell unterliegen und gehen fuer alle Geschaefte auf’s „grosse Klo“. Fuer mich ist ein guter Tag wenn es nur 2 Pannen gab und vor Allem wenn unterwegs nichts in die Hose geht. (dort klappt’s naemlich meist besser!)
    Mit ca. 8 Monaten hab ich auch unterwegs die Windeln weggelassen.
    Jetzt mit 12 1/2 Monaten muss ich ihr bei manchen Verwandten eine anziehen, weil die Angst vor Pipi haben, aber ansonsten sind wir trotz Pannen komplett Windelfrei. Diese Windeln bleiben zu 99% trocken.
    Ich gebe zu, wir hatten viel Stress, aber mein Mann ist auch bekennender Windelfrei-Hasser…
    Wenn ich aber Kinder mit Windeln sehe, weiss ich genau, dass Windeln fuer mich nicht mehr in Frage kommen. Babys brauchen Aufmerksamkeit, keine Windeln!

    1. @MrsJordan: Ich habe hier auch einen windelfrei-Gegner. Deshalb hatten wir WWW als Backup. 🙁 Mit dem Abhalten hat er erst nach dem ersten Geburtstag angefangen. Den riesen Vorteil hat er leider auch nicht darin gesehen, dass er ab meinen Abhaltebeginn mit 4 Monaten keine Windel mehr mit großem Geschäft mehr wechseln musste. Mal schauen, ob er beim nächsten Kind entspannter ist…

  5. Schön zu hören, dass es auch andere gibt, bei denen es nicht klappt (ohne entmutigt zu sein). Mein Stöpsel (so alt wie Nicolas Süße, 19 Monate) hält nichts vom Bescheidsagen. Reden tut er noch nicht (ich denke, wegen der Zweisprachigkeit), aber Kaka sagen kann er. Zeigt auch immer auf sein Kaka und Hundekaka und kommentiert es, aber etwa Bescheid sagen, bevor es kommt ist nicht. Und in letzter Zeit sieht man es ihm auch nicht mehr an. Als er jünger war, hat man ihn immer drücken sehen, aber die Zeiten sind auch vorbei. Abhalten und auf Anfrage Pullern, klapp alles gut. Aber auch hier Bescheidsagen ist nicht, es wird einfach losgepullert es sei denn er sitzt im Hochstuhl, oder ich habe ihn auf dem Arm, oder er ist auf dem Bett, dann will er zumindest erst runter. Aber manchmal will er halt nur runter oder hat keine Lust in’s Töpfchen oder Klo zu pullern und dann gibt’s großen Protest und 5 Minuten später ist die Hose nass.
    Und leider ist hier in Nordirland dieses Jahr überhaupt kein Sommer und somit pullert er jeden Tag diverse Hosen voll. Aber ich bin auch der Meinung, zumindest merkt er da, dass was passiert. Seit mehreren Wochen machen wir zu Hause täglich Windelfrei (vorher war es mehr Teilzeit) und wenn wir mal woanders sind und er eine Windel umhat schaut er jetzt an sich herunter nach dem Pullern oder greift sich an die Hose, weil er überrascht ist, nicht nass zu werden. Mein Mann hält auch nicht viel davon, aber ich argumentiere immer, dass Luft an den Pullerman muss, den wenn er mehrere Tage Windeln trägt, ist sein Skrotum immer rot und er kratzt sich ständig, was es noch schlimmer macht.
    Also wir werden weitermachen, vielleicht rafft er es ja irgendwann, vorher Bescheid zu sagen, manchmal macht er es ja. Aber das Babyzeichen für Pullern, ist, habe ich den Eindruck, auch zu kompliziert. Ich zeige es ihm seit 10 Monaten, und jetzt grade erst bekommt er es annähernd hin, aber es ist mehr ein Hände wedeln. Andere Zeichen hat er viel schneller gelernt.
    Entspannt an die Sache heranzugehen, hilft auf jeden Fall. Ich bin bestimmt zu ehrgeizig. Meine Schwester und ich waren angeblich trocken mit reichlich einem Jahre. Keine Ahnung, wie meine Mutter das gemacht hat (ohne Windelfrei). Aber es ist ja kein Wettbewerb (muß ich mir selbst jeden Tagen sagen). 🙂

    1. Eine Freundin die bei der Lebenshilfe arbeitet, hat eine stumme Frau dabei und mir deren Zeichen gezeigt. Einfach mit der flachen Hand in die Seite hauen. Wir haben dann das genommen und das klappte. Auch wenn er sich meist auf den Bauch haut – wir verstehen uns dann.

  6. Ich wundere mich, dass niemand „Probleme“ mit den bzw. „Lösungen“ für die teilweise alle paar Minuten kommenden feuchten Püpse oder kleine Kakis hat^^ Oder gibts die nur am Anfang, wann hört das auf?^^ Es wäre um einiges leichter gewesen, wenn mir jemand Tipps dazu gegeben hätte^^ mittlerweile habe ich ein relativ angenehmes System entwickelt um diese schnell zu „beseitigen“ Unsere kleine (2 Monate alt) kündigt nämlich alles an! Und sie mag es überhaupt nicht nur den kleinsten Fleck am Popas zu haben. Am Anfang sind wir 2-3 Mal garnicht nach Draußen gekommen, weil sie immer wieder was abgelassen hat, wenn ich sie ins Tragetuch gepackt habe. Irgendwann war ich dann so erschöpft und auch etwas gestresst (da haben wir noch so Pocketwindeln gehabt mit Hose drüber) dass ich nicht mehr gehen wollte.

    1. Alice, wie sieht denn eure Lösung aus?
      Wir hatten dieses Problem nämlich am Anfang auch und das war auch ein ganz wesentlicher Grund, warum ich monatelang zwar so oft ich es gemerkt hab, dass er muss, den Kleinen abgehalten hab, ihn aber praktisch nie ohne Windeln gelassen hab.
      Auch der Muttermilchstuhl hat uns am Anfang richtig Probleme gemacht. Fast jeder Klogang war über Monate hinweg ein großes Geschäft. Das wollte ich nicht unbedingt in meinen Klamotten haben, wenn ich es mal verpasse. Bzw. das eine verpasste hat mir voll und ganz gereicht. – Ich hatte zwar bergeweise Babyklamotten (geliehen), aber Umstandssachen (die ich ja auch noch einige Monate nach der Geburt brauchte, bis der Bauch wieder halbwegs weg war) hatte ich mir nun nicht in großen Mengen gekauft. So oft hätte ich mich also gar nicht umkleiden können. – Geschweige denn, wenn mal aus Versehen was in die Tragehilfe gegangen wäre. Die haben wir nur in absoluten Notfällen gewaschen, weil sie ca. 3 Tage zum Trocknen braucht und wir in dieser Zeit komplett aufgeschmissen gewesen wären.

      Also: Ja, diese Probleme kenne ich sehr wohl. Und eine Lösung hatten wir nicht. Bei uns gabs einfach immer Windeln. Ich glaube, dass das das Trockenwerden stark verzögert hat. Aber inzwischen (2 J. 3 M.) ist er trotzdem halbwegs trocken. Halbwegs heißt: Nachts nur extrem selten. Tags eigentlich komplett, aber seit drei Wochen gibt es trotzdem wieder täglich Pipi-Unfälle und neuerdings macht er bei der Tagesmutter sogar das große Geschäft wieder in den Schlüpfer. Und zwar vorsätzlich. Er weigert sich, bei der Tagesmutter windelfrei zu sein. Zu Hause sind es offenkundig nur Unfälle. Aber dort weigert er sich aufs Klo zu gehen, wenn sie ihm ansieht, dass er mal muss, und macht statt dessen Augenblicke später in den Schlüpfer oder die Windel (je nachdem, was er grad anhat). Das frustet mich enorm. Zumal es zu Beginn des Sommers aussah, als ob er Ende des Sommers komplett trocken sein würde. Im Laufe des Sommers wurde er das auch. Und jetzt wieder dieser Rückschritt. 🙁
      Naja, was er einmal konnte, wird er auch wieder können. Das versuche ich mir immer wieder zu sagen, damit ich noch ein bisschen durchhalte, Geduld mit ihm zu haben.

  7. Am Anfang habe ich ja noch stoff- Windeln benutzt, die man aufknöpfen konnte. Da habe ich ein altes lacken zerschnitten und immer 3 Fleckchen hineingelegt, sonst hätte ich Unmengen an Einlagen gebraucht. Das wurde aber unterwegs zu stressig mit den Hosen. Dann habe ich stulpen bestellt. Das ging dann schon besser (man muss aber aufpassen, dass diese nicht so eng sitzen. .meine kleine ist kein bisschrn speckig, doch drücken alle stulpen die ich besorgt habe ab den oberschenkeln.) Jedoch war es immer noch zu umständlich mit der Windel und den verrutschenden fleckchen.
    Zur zeit benutze ich die mokkomidi mit einer gefalteten mullwindel für unterwegs. Zu hause ist sie immer nackig solange es noch warm ist. Nachts auch. Kündigt alles an.
    Nun habe ich noch wfree slipsund genapants bestellt. Die werde ich einmal ausprobieren. So ganz gefällt mir mein System“ nämlich immer noch nicht..

    Soviel zu meiner Lösung.
    Wünsche dir viel Geduld! Habe bis jetzt nur eine 2 monatige windelfrei erfahrung, und kann dir leider keine tipps geben. Wünsche dir nur das beste! ^^

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