"Mama, wo ist die Pfütze?"

Der Bronchitis-Kopf und ich haben gerade eine irre Beobachtung gemacht. Ging so:

Windelfrei-Kind ist mit Windel im Bett beim Großen und mir. Wir toben und albern herum. Plötzlich krabbelt unser Baby schnurstracks aus dem Bett und zur Zimmertür.

„Huch?“ denke ich, „wo will sie denn hin?“

Draußen ist keiner, alles schon abenddunkel. An der Tür stoppt sie und setzt sich. Schaut an sich runter. Und sucht dann mit der Hand auf dem Boden, so als wollte sie sagen:

„Hey, wo ist meine Pfütze?“

Und richtig – als sie nach erfolgloser Suche wieder zurück kommt, teste ich kurz und ja, ihre Windel ist nass.

Sie hat also

1) das Bett verlassen, um zu pieschern,

2) gewusst, dass eigentlich eine Pfütze unter ihr sein müsste, wenn sie einfach auf den Boden macht.

Sag mir nochmal einer, die wären sich nicht bewusst, was sie machen. Ich jedenfalls war mal wieder begeistert. 10 Monate!

Ein Gedanke zu „"Mama, wo ist die Pfütze?"

  1. Das kann ich bestätigen. Unser Sohn krabbelte schon von Anfang an immer aus dem Bett zum Pipi machen oder Kacka. Wir wussten immer, wenn er abends nicht einschläft sondern wieder raus will, können wir solange warten, bis er auf dem Topf war ;).

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