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Durchschlafversuch II

Hm, die vergangenen beiden Nächte – nada. Gemecker um zwei Uhr und kein Ende bis ich ihn ent-windelt und abgehalten habe. Papa freut sich: „ist doch toll, dass er Bescheid sagt“, ja ist schon toll…aber dann auch wieder nicht… Hmhmhm…gebe nicht auf, versuch es einfach heute Nacht noch einmal.

Tagsüber isses wirklich cool, auf die „Musst Du mal…?“-Frage habe ich heute nach vielen „Neeeein!!“-s endlich auch mal ein ehrliches „Joaaa“ bekommen und dann war es auch so! Das Nein stimmt auch immer, bezieht sich aber nur auf die derzeitige Sekunde, es kann kurz drauf schon ganz anders sein ;).

Windelfrei und Durchschlafen

Mein neues Projekt: Durchschlafen!! Klingt ätzend, gell? Oder himmlisch? Je nach Standpunkt… wie wir es machen:

Mein Engel bekommt jetzt abends eine Nachtwindel an und ich stille ihn zwar nach Bedarf (was kaum noch nötig ist), aber ich halte ihn nur ab, wenn er wirklich doll meckert. Und die letzten zwei Nächte passierte – nichts! Er machte vom Zubettgehen bis zur Morgendämmerung nix – nicht in die Windel und meckern auch nicht. Als ich ihn dann um 6:30 abhielt, war die Schüssel so voll wie noch nie, aber wir hatten alle viiiiel länger geschlafen! Das fühlt sich richtig gut an.

Mein Glück: Er scheint nicht in die Windel zu machen. Viele – auch windelfrei- Kinder machen ja in die Windel, sobald sie eine anhaben. Bei ihm ist es umgekehrt: Hat er eine Nachtwindel an, macht er nicht, hat er hingegen keine an und ich „ignoriere“ kleineres Gemecker, dann haben wir ein nasses Bett.

Wie immer mal sehen, ob das eine Phase ist, oder ob er jetzt nachts wirklich ohne 4-Uhr-Abhalten durchkommt. Das wäre wirklich ein Traum. Und wir dann wieder einen Schritt weiter, mit 20 Monaten… Ich bin sehr glücklich mit windelfrei/TopfFit – und es war viel stressfreier als ich dachte!

Nasse Nacht

Heute Nacht dachte ich: „Huhu, vielleicht schläft er ja länger oder durch, wenn ich ihn einfach nicht mittendrin abhalte?“ Es gibt ja die Geschichte von der Mama, die ihren Sohn alle Stunde abhielt und feststellte, dass das Kind „für Mama“ sozusagen auch alle Stunde ein bisschen was machte. Als sie nach ein paar erschöpfenden Nächten aufgab und die Abstände größer machte, ging das völlig problemlos und alle bekamen mehr Schlaf.

Vielleicht klappt das ja auch bei uns, dachte ich, und wir können jetzt doch durchschlafen? Und ja, gewissermaßen klappte es – er meckerte zwar in der Mitte der Nacht, ließ sich aber mit Stillen wieder überreden und schlief dann bis um halb sechs. Allerdings wachten wir da beide auf, weil irgendetwas komisch war… Aber er hat nicht einfach ins Bett gemacht: Er hat sozusagen einen „Warnschuß“ losgelassen und mir dann Zeit gelassen, ihn doch noch auszupellen und abzuhalten. Eine leicht feuchte Schlafanzughose flog neben das Bett und ein Handtuch wurde auf den Mini-Fleck im Bett gelegt, das Kind abgehalten, dann hab ich seufzend die Schüssel neben das Bett gestellt und bis um acht weitergeschlafen.

Einfach nicht machen klappt also nicht ;). Aber vielleicht klappt ja ein gewissen ausdehnen. Nicht mehr um vier, sondern erst um fünf abhalten, dann erst um sechs und dann erst um sieben. Zwischen halb eins (ich hing noch viel zu lange nach dem letzten Abhalten vor dem Rechner) und sechs zu schlafen war jedenfalls eine ganz neue Erfahrung. Eine nicht zu unterschätzende Erfahrung, man fühlt sich so frisch am nächsten Morgen!

Nein, wir sind noch nicht am Ende dieses Blogs, es bleibt spannend! Und außerdem werden rundherum ja gerade so viele Kinder geboren, da gibt es sicher noch die eine oder andere Windelfrei-Geschichte zu erzählen. Wenn jemand eine zu berichten hat – lasst es mich wissen!

Wir können das im Schlaf

Immer wieder werde ich gefragt:

Nachts abhalten? Ist das nicht viel zu anstrengend?

Ja, manchmal ist es mir zu anstrengend. Und dann trägt er nachts eine Windel, die er auch mehr oder weniger kommentarlos benutzt. Aber meistens ist es völlig okay. Es ist ja nur noch ein Mal. Bis elf bin ich meistens eh noch wach, halte ihn also ab, bevor ich schlafen gehe. Und dann eben ein Mal nachts so gegen vier. Der Gedanke, dass er – besonders jetzt im Sommer – die ganze Nacht in der Windel verbringt, nur weil er ein einziges Mal macht, der nervt mich. Das erscheint mir so unnötig.

Und nachts zeigt sich auch, dass all das Gerede von Babies-haben-keine-Kontrolle irgendwie unglaubwürdig ist. Ich meine: Er weckt mich, wenn er muss. Er wartet, bis ich ihn ausgezogen habe. Und er wacht dabei nicht auf. Soll mir mal einer erzählen, die können vor 24 Monaten nicht entscheiden, wann sie machen. Mein – sonst eher völlig unwunderkindmäßiges – Kind kann das – sogar im Schlaf.

(Und ich übrigens auch, ich werde kaum wach und schlafe sofort hinterher weiter.)

Windelfrei nachts – Experimente

Seit einigen Nächten experimentieren wir ein wenig mit windelfrei. Mal mit, mal ohne Pampers, mal mit abhalten, mal ohne. Und siehe da: Es ergeben sich erstaunliche Ergebnisse. Zum Beispiel, dass ein 5-Monate altes Kind 5 Stunden am Stück schlafen kann, ohne dass es muss. Oder dass das Baby sich zum ersten Mal richtig beklagt hat, weil es sich erleichtern wollte, was früher nie der Fall war. Und dies waren unsere aufregenden Nächte:
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