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Mittwochs-Neujahrs-Mantra: Plane jetzt

Das neue Jahr hat angefangen! Gute Vorsätze? Neue Ziele? Träume, Wünsche, Neuanfang? Jetzt!

Mich fragen immer wieder Leute:
Wie machst Du das, sovieles zu Verwirklichen, soviel zu organisieren? Die Antwort ist einfach: a) ich habe noch nie etwas so gerne gemacht wie das Blog, die Kurse und die Camps; und b) ich plane.

Was immer ihr euch von 2013 wünscht, mein Mantra für den Jahresanfang ist entsprechend: Plane jetzt.

Drei Schritte, damit ihr das, was ihr euch vornehmt und wünscht, auch umsetzen könnt: Mittwochs-Neujahrs-Mantra: Plane jetzt weiterlesen

Alle Jahre wieder…

… der Geschenkestress!

Kennt Ihr das? Oh Gott, Heiligabend steht vor der Tür. Nur noch sechsmal, …, dreimal, zweimal, einmal schlafen… und was verschenke ich??? Ich selber finde den Shopping-Wahn fürchterlich. Was schenke ich jemanden, der sich eigentlich alles auch selber kaufen kann? Die geniale und sinnvolle Geschenkidee finde ich selten für eine geliebte Person.

Ich denke, das Wichtigste, was wir uns in unserem schnelllebigen und mit Stress gefülltem Alltag schenken sollten, ist Zeit für- und miteinander.

Deshalb ist diese Idee so trivial und großartig:

Zeit statt Zeug

Sie hilft unsere Beziehungen zu unseren lieben Mitmenschen zu pflegen, Ressourcen zu schonen und dem Konsum entgegenzuwirken oder einfach nur unsere eigene Seele zu streicheln.

… Dankeschön an die facebook-Freunde, die auf http://www.zeit-statt-zeug.de hingewiesen haben.

Es ist NORMAL.

Zum Nachdenken…

Ist das Stillen besser als industrielle Säuglingsnahrung? Nein, es ist normal.

Die Kinder schlafen im Elternbett? Ist das besser als allein im Kinderzimmer zu schlafen? Nein, es ist normal.

Kinderwagen oder Tragehilfe? Was ist besser oder schlechter? Das Kind am Körper zu tragen ist normal.

Ist es besser sich mit seinem Baby auch über die Ausscheidung zu kommunizieren, als nur zu wickeln? Nein, es ist nicht besser sondern normal.

Danke an Monique für diesen Denkanstoß!

Ich wünsche allen einen schönen ersten Advent sowie eine besinnliche Vorweihnachtszeit!

Studie über Trennungsfamilien – Mitmacher gesucht!

Die LMU-München sucht Familien in Trennung für eine Studie – gerne weiterleiten!

Hallo Frau Schmidt,

unter der Leitung von Frau Prof. Sabine Walper, LMU München, führen wir derzeit eine längsschnittliche Studie zu Trennungs- und Scheidungsfamilien in ganz Deutschland durch. Es handelt sich dabei um eine Fragebogenstudie.

Ich selbst bin für die Projektkoordination zuständig und schreibe zudem an meiner Dissertation über
hochkonflikthafte Trennungsverläufe. Wir suchen für unsere Studie Eltern, die in Trennung / Scheidung leben. Teilnehmen können Paare, die zusammen gelebt haben bzw. verheiratet waren oder auch noch verheiratet sind. Die Entscheidung zur Trennung muss jedoch gefallen sein, unabhängig auch davon, ob das Paar noch zusammenlebt oder nicht. Außerdem muss das Paar mindestens ein Kind haben, welches unter 18 Jahren ist. Teilnehmen können auch Paare, bei denen die Trennung / Scheidung bereits länger zurückliegt.

Uns interessiert vor allem, was sich bei den Paaren im Laufe der Zeit verändert, wie z.B. das Konfliktniveau, die Kontakthäufigkeit zwischen Kind und getrennt lebendem Elternteil, Wohlbefinden und Zufriedenheit mit dem eigenen Leben nach der Trennung und vor allem auch die Gestaltung der elterlichen Sorge, der Umgangskontakte und damit u.U. einhergehenden gerichtlichen Verfahren. Es ist natürlich schön, wenn sowohl die Mutter als auch der Vater, also das Paar, an der Studie teilnimmt, es ist jedoch keine Voraussetzung.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie auf unsere Studie aufmerksam machen bzw.
diese E-Mail weiterleiten.

herzlichen Dank und viele Grüße

Eliane Retz

Eliane Retz M.A., Doktorandin
LMU München
Projekt „Familien nach Trennung“
Leopoldstr. 13, 80802 München
Email: familien-nach-trennung@edu.lmu.de

Jesper Juul stellt sein neues Buch vor

… und kommt dafür am 13. November 2012 nach Berlin ins Babylon.

Titel der Veranstaltung und des neuen Buches – eher Broschüre – ist:

„Wem gehören unsere Kinder – dem Staat, den Eltern oder sich selbst?“

Jesper Juul, der bekannte dänische Familientherapeut und Bestsellerautor, entlarvt in seiner Streitschrift die Interessen, die hinter der Kampagne »Jedem Kind einen Krippenplatz« stehen, ruft zur Selbstbestimmung der Eltern auf und macht sich für eine dramatische Verbesserung der Qualität unserer Kinderkrippen und Kindergärten stark.

Ob Betreuungsgeld oder Krippenplatz – kaum ein Thema wird von Politikern und Eltern derzeit heftiger diskutiert. Was dabei häufig aus dem Blick gerät, ist das Wohl der Kinder, und damit das, worum es in dieser Debatte, so Jesper Juul, doch eigentlich gehen sollte. Juul beruft sich auf jahrzehntelange Erfahrungen beim Kita- und Krippenausbau in Skandinavien, wenn er uns eindringlich vor den gesellschaftlichen Folgen warnt, die Frühbetreuung nicht an die Bedürfnisse unserer Kinder anzupassen. Dass es möglich ist, dafür gibt er Beispiele und Eltern den Rat, sich nachhaltig für verschiedene Möglichkeiten optimaler Frühbetreuung ihrer Kinder einzusetzen.

Dankeschön nochmal an kraehenmutter für den Hinweis in ihrem Blog.

EDIT: Juul hat seit dem 14. Oktober eine Kolumne auf derStandard.at und beantwortet nun „alle zwei Wochen Fragen zu Erziehung, Partnerschaft und Familienleben“.

OT: Lichtverschmutzung

Die dunkle Jahreszeit hat uns wieder fast im Griff und viele werden wieder mittels Lichterketten den Kampf gegen die Dunkelheit ansagen.

Doch…

Die Erhellung der Nacht durch künstliches Licht

Ein tagheller Nachthimmel, künstlich angestrahlt durch unzählige Lichter. Da Licht positiv mit Werten wie Sicherheit, Wohlstand und Modernität besetzt ist, neigen wir dazu, unsere Umgebung intensiv zu beleuchten. Doch was unschätzbare Vorteile bringt, hat auch eine Schattenseite: Die Lichtverschmutzung – verstanden als die Verschmutzung des natürlichen, nächtlichen Lichts durch künstliches Licht – nimmt zu. Auswirkungen auf Mensch und Natur durch künstliches Licht sind bisher weitestgehend unbekannt. (Verlust der Nacht)

Berlin bei Nacht

… es ist an der Zeit, sich Gedanken über den sinnvollen Umgang mit Licht zu machen.

P.S.: Morgen daran denken, dass die Sommerzeit endet und die Uhrzeit somit von 3 Uhr in der Frühe zurück auf 2 Uhr gestellt wird.