Bericht: Windelfrei, 15 Monate

Senay berichtet aus Köln:

„So sieht es bei uns aus:
Unser Sohn ist nun 15 Monate alt.Morgens, nach dem Aufwachen gehen wir aufs Klo.
Ich sitze hinten, er vor mir. Ich halte ihn an seinen Oberschenkeln. Er erleichtert
sich (Pipi und Kaka), während ich wahlweise einen Staubfaden an der Decke anpuste,
stille, schmuse oder diverses Utensil reiche. Den Rest des Tages gehen fast alle Pipis in die Einlage (gefaltete Mullwindel mit einem Stück wasserdichter Betteinlage) umgeben von einer selbstgenähten Fleece-Überhose (geht im neuen Jahr in Serie) Modell „Elefant“. Weil? -Entweder ich zu faul oder abgelenkt bin oder mein Sohn es auch ist. Ich wechsel die Einlagen mehrmals täglich.

Vor ca. 2 Wochen habe ich ihm das Töpfchen (der POTT) vorgestellt. „Das ist ein Klo und Du kannst da Pipi und Kaka rein machen. Und so setzt man sich da drauf.“ Und siehe da: Er spielt nun gern „aufs Klo gehen“, zeigt sogar (und nur dafür) das Handzeichen für Klo. Einige Male habe ich ihm schon die Hose runter gezogen und er hat bis jetzt 2x Kaka und 3x Pipi rein gemacht. Toll, das läuft ganz spielerisch. (Er läuft übriges noch nicht, das Hinsetzen ist noch eine rechte Kletterpartie.)

Nachts war er schon seit langem trocken, es gab auch kurze Phasen, in denen er gepinkelt hat. Vor kurzen, während der Darmgrippe gab es ein paar nächtliche Unfälle, groß und klein. Und momentan pullert er auch ab und zu nachts (oft in die Hose), denn seit kurzem trinkt er an manchen Tagen recht viel Wasser und Schorle. Vielleicht auch, weil er jetzt per Handzeichen danach verlangen kann. Ach ja, tut zwar nix zur Sache, aber seit 2 Tagen isst er nonstop, das Handzeichen dafür ist nun nicht mehr so neu. Ob er wächst?!

Alles in allem bin ich sehr glücklich mit der windelfrei-Sache. Meinen Ehrgeiz „Ich muss wieder mehr tagsüber abhalten, mehr Treffer landen!“ habe ich fahren lassen.
Mal tue ich es, mal nicht. Genauso scheint mein Sohn es auch zu sehen. Und da das morgendliche Geschäft so gut wie immer ins Klo geht und ich darauf achte ihn trocken zu halten UND
er nun spielerisch mit dem Töpfchen anfängt- naja, was will man mehr?“

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