James McKenna: Wie Babies schlafen (Video)

Dass Babies nicht alleine schlafen sollen, hat handfeste medizinische Gründe, sagt James McKenna in unserem heutigen Video und erklärt, dass neben dem warmen Körper der Mutter Babies ihre Temperatur besser regulieren, besser atmen, besser wachsen.

Auszug:

Es gibt eine sehr wichtige, darunterliegende, manchmal sogar versteckte Biologie, die wichtig ist, wenn Babies im Kontakt mit ihren Müttern sind während sie neben ihnen schlafen. Babies sind extrem sensibel für zum Beispiel die leisen Atemgeräusche und sie antworten, indem sie ihren eigenen Atem anpassen, den Rhythmus in dem sie atmen.
Und für ein Baby, das so unterentwickelt wie das menschliche Baby geboren wird, sind diese Signale und Hinweise Puffer gegen jede Art von Fehlern, die vielleicht ein älteres Baby, das mit einem weiter entwickelten Hirn geboren wurde, nicht machen würde.

Please find the english version here.

6 Gedanken zu „James McKenna: Wie Babies schlafen (Video)

  1. naja, haut mich nich vom hocker.

    die vielzitierte evolution ist ne sehr wackelige theorie.

    aha, daß unsere kleine kaum noch zugenommen hat lag also daran, daß wir es verpaßt haben, sie 15 minuten am tag zu massieren. naja.

  2. das mit der wackeligen theorie interessiert mich – hast du lesetipps?

    mckenna sagt übrigens nicht gewichtsprobleme=zu wenig massage, er sagt nur massage=besseres wachstum. dass ein baby nicht zunimmt, kann an so vielen dingen liegen…

    hab bei dir im blog gelesen, dass ihr der sache schon super auf der spur seid. nachts trinken ist halt eine wichtige und kuschelige sache. habe gerade wieder gelesen, wie wichtig es auch für den körper der mutter und vor allem die generelle milchproduktion ist, dass das kind nachts trinkt. daher ist ein durchschlafendes kind oft auch ein hungriges kind.

    und hier kommt wieder mckenna ins spiel: beim co-sleeping werden sie einfach häufiger nachts gestillt, oft sogar unbewusst, weil es halt so viel einfacher ist. ich drück euch alle meine daumen, dass ihr euren weg findet, der für euch der richtige ist.

  3. Liebe Mimamumo,

    Danke!

    Das sind ja sehr grundsätzliche Kritiken an der Evolutionstheorie als Ganzes. Ich weiß nicht, wie das bei den Evolutionstheorie-Kritikern ist, gehen sie auch davon aus, dass der Mensch sich nicht grundsätzlich entwickelt hat?

    Mein Gedanke dazu wäre: Selbst wenn Gott den Menschen nach seinem Bilde geschaffen hat, würde ich davon ausgehen, dass es „ursprünglichere“ Gesellschaften gab, die in natürlicheren Lebensumständen gelebt haben als wir heute. Und damit haben sie eben auch die Eigenschaften entwickelt, die wir heute noch haben.

    Mehr noch: Die Eigenschaften und Bedürfnisse unserer Babies würden dann ja direkt aus der Zeit des Paradieses bzw. unserer Vertreibung von dort stammen, oder? Das wäre auch eine schöne Erklärung fürs Attachment Parenting, finde ich. Unsere Babies sind ja noch so gebaut wie die ersten Menschen, wenn sich das laut Evolutionstheorie-Kritikern nicht verändert, und daher erwarten sie auch das Paradies auf Erden, sozusagen. Was meinst Du dazu?

    Lieber Gruss,
    nica

  4. den gedanken kann ich zustimmen. ich finds komisch wie immer und überall auf die evolution hingewiesen ist und sie auch immer als real dargestellt wird, dabei ist es eine blanke theorie.

    wenn man von der schöpfung ausgeht ist die menschheit ca 6000 jahre alt, recht überschaubar also.

    hab übrigens von ner freundin erfahren daß dieses kranke denken, daß man ein baby verwöhnen könnte und daß man babys besser schreien lassen sollte hier in deutschland in der nazizeit aufkam, damit aus den babys „robuste“ menschen werden. wusstest du das?

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