Adhäsionskräfte

Praxistipp:

Setzt euch morgens (wenns ja meistens etwas länger dauert, bis Baby leer ist) mit nackten Schenkeln mit euren Babies auf die Toilette (zieht z.B. die Schlafanzughose aus, zieht eine kurze Schlafanzughose an oder zieht das Nachthemd hoch). Das hat einen enormen Vorteil: Wenn ihr die Babyhaut an der Schenkelaußenseite mit etwas Wasser feucht macht, halten die Adhäsionskräfte das Baby auf eurem Schoß und es rutscht nicht nach unten. So lässt’s sichs länger und entspannter warten, bis Madame oder Monsieur fertig ist. Das Baby fühlt sich auch sicherer, weil es ja merkt, wie fest es an Mamas Beinen mit seinen Beinchen „klebt“.

Wenn die Kinder größer sind, kann man ihre Füße zusätzlich hinten auf die Brille stellen (wenn ihr rittlings draufsitzt) – dann halten sie fast von ganz alleine und man hat die Hände frei, um ein Spielzeug zu halten, gemeinsam in einem Bilderbuch zu blättern oder zum Bild innen im Toilettendeckel eine Geschichte zu erzählen.

2 Gedanken zu „Adhäsionskräfte

  1. Wir setzen uns auch morgens gemeinsam zum G’schäftl hin. Aber wir schauen dabei nach vorne. (Vermeiden so den bereits beschrieben Kick-Back-Effekt. Nic, ich finde Deinen Eintrag dazu nicht auf die Schnelle, um in hier zu verlinken….Hilfst Du mir?). Ich sitze dabei recht breitbeinig auf der Brille, ziemlich weit nach hinten natürlich und meine Tochter sitzt dabei auf meinen Schenkeln und stellt ihre Füße vorne auf die Brille. Das ergibt eine sehr bequeme Hockstellung, die ja für die Darmentleerung sehr förderlich ist 🙂 Und sie verfehlt meist nicht ihren Effekt! Wenn sie sich sträubt, muss sie – in der Regel – auch nicht. Das musste ich erst seeeeehr mühsam lernen. Vertraut Euren Kindern!!! Aber manchmal geht’s natürlich trotzdem wenige Minuten später daneben. Allerdings deutlich seltener als ich immer so dachte. Es lohnt keinesfalls ein Kräfteringen!!!

    Ich finde diese morgendlichen Erfolge unheimlich motivierend. Und freue mich auch jedes Mal, wenn ich den Asiatopf nicht sauber machen muss, sondern die G’schäfte genau dahin gehen, wo sie hingehören.

  2. Das musste ich auch lernen… „Wenn sie sich sträubt, muss sie – in der Regel – auch nicht. Das musste ich erst seeeeehr mühsam lernen.“ (Claudia)

    Wir sitzen morgens über einem Töpfchen. Ich knie und sitze richtig auf meinen Fersen und habe zwischen meinen Beinen das Töpfchen. (Gemeinsam auf der Toilette zu sitzen, bekommen wir irgendwie nicht hin.) Mein Töchterchen sitzt dann auf meinen Oberschenkeln und ich halte ihre Beinchen. Je nachdem was kommt, hocke ich sie mehr oder weniger an. War das verständlich?
    Achso zum Thema Adhäsion, ich habe ja morgens auch nackte Beene, aber ich finde, sie sitzt so ganz gut und rutscht auch ohne Wasser nicht weg.

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