Birthsanctuary – checked out

Nach dem Studium der Website habe ich sofort im Birthsanctuary angerufen – Fehlanzeige, Anrufbeantworter, heute keine Öffnungszeiten. Aber wir hatten doch nur noch diesen Tag! Also schwangen wir uns auf Fahrrad und radelten trotzdem los – man kann nie wissen, sagt der kleine Prinz.

Google hatte uns 5 Autominuten prophezeiht und richtig, nach einer Viertelstunde Fahrradfahren waren wir an der angegebenen Adresse. Mein erster Gedanke war: wir haben uns verfahren. 11965 Venice Boulevard hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt.

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Aber jetzt waren wir schon mal hier, also los. Wenn man durch den Hintereingang durch die Garage geht, kommt man an einen Aufzug und fährt in den zweiten Stock. Dort sieht es schon eher nach „Sanctuary“ aus….

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Schließlich fanden wir die richtige Tür:

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Und wir hatten Glück! Die drei Frauen hielten gerade ein Freitag-Nachmittag-Meeting ab, sahen uns durch ihr Fenster zum Hof und öffneten dem planlos vor der Tür herumstehenden Paar hilfsbereit selbige. Ich erzählte kurz, dass wir die Website gesehen hätten, dass ich dieses Blog schreibe, das wir uns gerne nur 5 Minuten umsehen würden, da wir morgen schon weiter müssten, ob sie uns kurz….? Aleksandra war superfreundlich, lachte, nickte und bat uns herein, klaro, schaut euch alles an, macht ein Foto, habt ihr Fragen? Es war wie Weihnachten.

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Was Aleksandra Evenguelidi, Constanze Rock und Heather Wineland hier gemacht haben, ist amerikanisch-genial. Die Website weckte in mir die Erwartung, es handele sich um großen Komplex, ich hatte Bilder von großen Fitness-Wellness-Tempeln im Kopf. Stattdessen besteht das Sanctuary einfach aus mehreren Büroräumen und einem großen Flur. Im Flur ist der „Shop“, ein langgezogener Tisch mit allerlei hilfreichen Fläschchen und Tees. Ein Raum wird für Massage und Akupunktur genutzt, einer als Büro, einer für die Vorsorgen, der Flur als Meetingraum. Es ist gemütlich und schön, aber viel, viel kleiner als ich dachte!

Der Geburtsraum? Aleksandra lachte – sie machen nur Hausgeburten, einen Geburtsraum brauchen sie also nicht.

Sie erklärte uns, dass sie jetzt an der Website arbeiten und expandieren wollen. Immerhin: Das Sanctuary gibt es schon seit mehreren Jahren und es scheint gut zu laufen. Man darf nicht vergessen, dass eine Hausgeburt in den USA nicht von allen Versicherungen gedeckt wird.

@Bettina: Du hast völlig recht, sie bieten keine längere Unterbringung so wie ich mir das vorstelle. Sie bieten vorher und nachher Kurse an, wie viele Geburtshäuser bei uns auch.

Aber immerhin: Wir waren da! Im Geburtsheiligtum 🙂 ! Und wer weiß – vielleicht war die Assoziation, die sie Website in mir geweckt hat ja vielmehr eine Inspiration. In meinem Traumdorf wäre dafür doch Platz: Wellnesswasserbäder für Schwangere, Massagen, Wohlfühltempel für Familien, Sonnenkuschelsauna für Winterbabies, mir fällt da spontan sofort einiges ein ☺.

Ein Gedanke zu „Birthsanctuary – checked out

  1. Hallo Nicola,

    es gibt eben noch viel zu tun, wie Du ganz richtig sagst. Es ist doch immer wieder erstaunlich, was man alles bewegen kann, wenn man nur an sich glaubt und seine Ideen voller Energie in die Welt hinaussendet. Und gerade in Berlin (und Umkreis) würdest Du sicher sowohl Dein Objekt als auch die richtigen Leute dafür finden. Also – ich glaub, Du wirst Dich nicht langweilen, wenn das Buch fertig ist.
    LG
    Bettina

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